G20

Ein paar Bilder in den Medien, verstörte und verletzte Menschen, zerstörte Autos und Geschäfte, Krater in Straßen, Hass und Empörung – das hinterlässt Gewalt. Sie zielt nicht auf die die wahren Gewaltäter_innen, die sich beschützt vom Staat und Steuergeld die nächsten Profitmaximierungsstrategieen auf Kosten unzähliger Menschenleben gegenseitig absegnen. Sondern sie legitimieren die Machteliten und küren sie zu moralischen Siegern. Die wochenlange  Arbeit von unzähligen Organisationen und Menschen, um einen wirkmächtigen und friedlichen  Protest auf die Straße zu bringen, wird diskreditiert.
Gleichzeitig müssen aber auch die begleitenden, teils widersprüchlichen  Umstände aufgeklärt werden, die solche Gewaltexzesse offensichtlich zuließen oder ermöglichten. (8.000 Autonome werden wochenlang medial vorher angekündigt, schließlich stehen ca. 1500 gewaltbereite Menschen einem Aufgebot von 15.000 – 20.000 Polizist_innen gegenüber, die stundenlang nicht eingreifen). Denn die Frage, wem nützt diese Entwicklung einschließlich medialer Inszenierung, muss auch gestellt werden: Der Überwachungstaat in dem Schritt für Schritt demokratische Grundrechte abgeschafft werden – um die kapitalistische Agenda ungestört in Form von Konzernprivilegierungsabkommen, Rohstoffkriegen u.ä. abzuarbeiten – ist ja auf dem besten Weg der Realisierung.

Daher ein großes Danke an die vielen Menschen, die die großen friedlichen Proteste organsisiert haben und die zehntausenden Menschen, die sich nicht einschüchtern und nicht die Straße  nehmen ließen!

Proteste, Boykott, Streik, Information und kontinuierliche politische Arbeit an Alternativen und Verfassungsänderungen schaffen ein neues Wirtschafts- und Gesellschaftssystem – Gewalt tut es nicht.

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